Traumstart für ÖHV-Herren bei der WM

08.02.2011 17:35

Traumstart für ÖHV-Herren

Das österreichische Herrennationalteam hat bei der Hallenhockey-WM in Poznan einen Traumstart hingelegt und den Iran mit 5:1 geschlagen.

Wie vom Trainer der Österreicher, Frank Hänel, prognostiziert bekommt die iranische Mannschaft Probleme mit dem ungewohnt großen Spielfeld und der taktischen Variabilität der ÖHV-Herren. Österreich geht nach Tollen Aktionen durch Tore von Manuel Grandits und Benny Stanzl mit 2:0 in Führung und zwingt die Iraner auf Manndeckung umzustellen. Der Asienmeister findet aber auch damit kein Mittel um die Österreicher zu stoppen und gerät bis Mitte der zweiten Hälfte mit 0:4 in Rückstand. Österreich gewinnt das Spiel am Ende mit 5:1.

Kapitän Armin Stremitzer: "Wir haben noch mehr Chancen gehabt Tore zu erzielen und unsere Eckenausbeute war nicht gut. Defensiv haben wir aber bärenstark gespielt. Wenn der Iran zu Chancen gekommen ist konnten wir ausserdem mit Mateusz Szymczyk auf einen starken Tormann vertrauen." Auch Trainer Frank Hänel zeigte sich zufrieden mit dem WM-Auftakt.

Die Österreichischen Herren treffen morgen in ihrem zweiten Spiel auf die USA und sollten in diesem Spiel vor keiner allzu schweren Aufgabe stehen. Beim letzten Aufeinandertreffen im Rahmen des Rohrmax Cups in der Wiener Stadthalle Anfang Jänner gab es einen klaren Sieg für die ÖHV-Mannschaft.

Unglücklicher Auftakt für ÖHV-Damen

Mit viel Pech starteten die Damen des Österreichischen Hockeyverbandes in die Weltmeisterschaft und verlieren gegen Tschechien mit 0:1.

In einem von der Defensive geprägten Spiel, dass offensichtlich keine der beiden Mannschaften verlieren wollte, gibt es auf beiden Seiten kaum Torchancen. Bis dann 12 Sekunden vor dem Spielende die tschechische Damen-Nationalmannschaft den entscheidenden Treffer erzielt und die Österreicherinnen nun vor einen schweren weiteren Turnierverlauf stellt.

Österreichs Damen treffen morgen auf den regierenden Europameister Ukraine und stehen damit vor einer ganz schweren Aufgabe.

Patrick Fischer
ÖHV-Pressereferat

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